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Heftige Regenfälle und Gewitter sorgen derzeit in Teilen der Comunitat Valenciana für Probleme. Die stärksten Niederschläge treffen bislang Valencia und Castellón. An der Costa Blanca ist die Situation deutlich ruhiger – doch in den kommenden Tagen steigt auch in der Provinz Alicante das Regenrisiko.
Die Wetterlage an Spaniens Mittelmeerküste bleibt angespannt. In Teilen der Comunitat Valenciana sind seit Montag kräftige Regenfälle und Gewitter niedergegangen.
Besonders betroffen war unter anderem die Region um Requena in der Provinz Valencia. Dort wurden zeitweise mehr als 55 Liter Regen pro Quadratmeter innerhalb einer Stunde registriert. Straßen wurden durch Wasser und Schlamm beeinträchtigt, auch aus Gebäuden wurden Überschwemmungen gemeldet.
Wichtig für Bewohner der Costa Blanca: Die derzeitige Unwetterlage betrifft nicht die gesamte Comunitat Valenciana gleichermaßen.
Der regionale Notdienst hatte für den Süden der Provinz Castellón und den Norden des Binnenlandes der Provinz Valencia die orange Warnstufe wegen heftiger Niederschläge aktiviert. Dort waren bis zu 40 Liter pro Quadratmeter innerhalb einer Stunde beziehungsweise 80 Liter innerhalb weniger Stunden möglich.
Für die Küstenregion der Provinz Alicante – also die eigentliche Costa Blanca – bestand zum geprüften Zeitpunkt keine vergleichbare flächendeckende orange Warnstufe.
AEMET unterscheidet in der Provinz Alicante zwischen dem Litoral norte de Alicante und dem Litoral sur de Alicante. Zum nördlichen Bereich gehören unter anderem Dénia, Xàbia und Teile der Marina Alta, weiter südlich liegen unter anderem Benidorm, Alicante, Santa Pola und Torrevieja.
Für Alicante selbst erwartet AEMET am Dienstag lediglich eine begrenzte Niederschlagswahrscheinlichkeit. Am Mittwoch soll es zunächst überwiegend trocken bleiben. Ab Donnerstag und insbesondere Richtung Freitag steigt die Regenwahrscheinlichkeit jedoch wieder deutlich.
Auch an der nördlichen Costa Blanca zeigt sich die zunehmende Bewölkung bereits in der Prognose. Für Altea erwartet AEMET am Mittwoch und Donnerstag überwiegend dichte Bewölkung sowie mäßigen Wind und Wellengang.
Die Wetterlage bleibt damit auch an der Costa Blanca instabil. Für Alicante steigt die Niederschlagswahrscheinlichkeit nach der aktuellen AEMET-Prognose zum Freitag deutlich an. Auch für Samstag und Sonntag werden weiterhin Schauer beziehungsweise Regen erwartet.
Wie kräftig die Niederschläge tatsächlich werden, ist noch offen. Gerade bei mediterranen Gewitterlagen können sich Starkregenfelder sehr lokal entwickeln.
Das zeigte sich erst Mitte September: Damals wurden bei einem Starkregenereignis in Xàbia mehr als 80 Liter pro Quadratmeter, in Ondara rund 68 Liter und in Dénia knapp 65 Liter gemessen.
Für Residenten zwischen Dénia, Xàbia, Moraira und Calpe lohnt sich deshalb ein genauer Blick auf die Entwicklung. Die Marina Alta ist aufgrund ihrer Lage und Topografie bei mediterranen Starkregenlagen regelmäßig stärker exponiert als Teile der südlichen Costa Blanca.
Weiter südlich – von Alicante über Santa Pola bis Torrevieja – bleibt die aktuelle Entwicklung zunächst weniger ausgeprägt. Auch dort nimmt das Regenrisiko zum Wochenende jedoch zu.
Wer unterwegs ist, sollte bei stärkeren Niederschlägen insbesondere überflutungsgefährdete Straßen, Unterführungen, Flussbetten und sogenannte Barrancos meiden. Der valencianische Notdienst weist ausdrücklich darauf hin, überflutete Straßen oder trockene Flussbetten bei Starkregen nicht zu durchqueren.
Stand: 29. September 2026, 14 Uhr.
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