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Rookverbod in Spanje: rookvrije terrassen en stranden

Rookverbod in Spanje: rookvrije terrassen en stranden

Rauchen beim Kaffee auf der Terrasse, am Strand oder während eines Open-Air-Konzerts könnte bald untersagt sein. Die spanische Regierung hat den Entwurf für ein deutlich strengeres Antirauchergesetz auf den parlamentarischen Weg gebracht. An der Costa Blanca wären vor allem Gastronomie, Strandbesucher, Wohnanlagen und Veranstalter betroffen. In Kraft ist die Reform jedoch noch nicht.

De Spaanse ministerraad heeft op 21 juli 2026 het wetsontwerp tot wijziging van de huidige tabakswetgeving aangenomen

en doorgestuurd naar de Cortes Generales. Er staat de meest ingrijpende uitbreiding van de rookvrije zones sinds meer dan

een decennium. Voor de Costa Blanca zouden de gevolgen in het dagelijks leven duidelijk merkbaar zijn. Vanaf de terrassen van de restaurants in Dénia, Calpe en

Van Benidorm via de stranden van Alicante en Torrevieja tot gemeenschappelijke zwembaden, concerten en stadsfeesten zouden talrijke

gebieden die tot nu toe geheel of gedeeltelijk van het rookverbod waren uitgezonderd.

Waar roken in de toekomst verboden zal worden

  • Terrassen van bars en restaurants

Het geplande verbod zou gelden voor alle buitenruimtes van horecagelegenheden. Daardoor zou roken niet meer zijn toegestaan in open

Tafelen is nog steeds toegestaan onder zonneschermen of op terrassen die aan de zijkanten zijn afgeschermd. Het huidige onderscheid tussen binnen- en

De buitenruimte zou niet meer gelden voor terrassen van horecagelegenheden. Volgens de huidige regelgeving wordt een terras beschouwd als buitenruimte,

als deze niet overdekt is of hooguit door twee wanden of zijwanden wordt omsloten. Daar mag

In principe mag er worden gerookt, tenzij de exploitant of een lokale verordening een verbod oplegt.

Als het wetsvoorstel in deze vorm wordt aangenomen, zouden bars, cafés en restaurants hun terrassen volledig rookvrij moeten houden.

Aangewezen rooktafels of asbakken in de gastenruimte zouden dan niet langer zijn toegestaan.

  • Stranden langs de hele Costa Blanca

Ook zee- en rivierstranden moeten uitdrukkelijk worden opgenomen in de lijst van rookvrije zones. Het verbod zou

zodat deze niet alleen betrekking hebben op afzonderlijke gemeentelijke rookvrije zones, maar in principe gelden voor stranden in heel Spanje.

Voor de kustgemeenten tussen Dénia en Pilar de la Horadada zou dat een ingrijpende verandering betekenen. De precieze afbakening –

bijvoorbeeld tegenover promenades, toegangswegen, havengebieden of terreinen aan het strand die voor horeca worden gebruikt – zou door de

afhankelijk van de definitieve tekst van de wet en de latere uitvoeringsvoorschriften.

  • Gemeenschappelijke zwembaden en sportfaciliteiten

Ook zwembaden voor openbaar gebruik en sportcomplexen moeten rookvrij worden. Het wetsontwerp maakt een onderscheid tussen

dabei nicht grundsätzlich zwischen Innen- und Außenbereichen. Erfasst wären somit insbesondere öffentlich zugängliche Schwimmbäder

und gemeinschaftlich genutzte Poolanlagen.

Für Eigentümergemeinschaften an der Costa Blanca ist dieser Punkt besonders relevant. Bei vielen Apartmentanlagen gehört der Pool zum

gemeinschaftlichen Bereich. Nach Inkrafttreten könnten Hausordnungen, Beschilderung und die Nutzung von Liegeflächen angepasst werden müssen.

  • Konzerte, Feste und Veranstaltungen im Freien

Das Rauchverbot soll ebenfalls für Bereiche gelten, in denen öffentliche Veranstaltungen stattfinden – auch unter freiem Himmel. Dazu gehören

nach Angaben des Gesundheitsministeriums unter anderem Konzerte, Theater- und Kinovorführungen sowie weitere öffentliche Veranstaltungen.

Betroffen wären damit beispielsweise abgesperrte Festivalgelände, Konzertareale, Zuschauerbereiche und viele kommunale Veranstaltungsflächen.

Bei Patronatsfesten oder frei zugänglichen Feiern wird entscheidend sein, wie das jeweilige Veranstaltungsgelände abgegrenzt und kontrolliert wird.

  • Haltestellen, Bahnsteige und Verkehrsmittel

Der Gesetzentwurf erweitert die rauchfreien Zonen außerdem auf Bushaltestellen mit Überdachung, Bahnsteige, Busbahnhöfe und weitere Bereiche

des öffentlichen Verkehrs. Auch in Taxis, VTC-Fahrzeugen und betrieblich genutzten Fahrzeugen soll Rauchen untersagt sein. Für Arbeitsfahrzeuge

ist eine Ausnahme vorgesehen, wenn sie ausschließlich privat genutzt werden.

  • 15 Meter Abstand zu Schulen, Kliniken und Behörden

Rund um besonders sensible Einrichtungen ist ein rauchfreier Schutzbereich geplant. Innerhalb von 15 Metern zu den Eingängen bestimmter

Gebäude und Anlagen soll weder geraucht noch gedampft werden dürfen. Dazu zählen unter anderem:

  • öffentliche Gebäude und Behörden
  • Krankenhäuser, Gesundheitszentren und private Kliniken
  • Schulen, Universitäten und Bildungseinrichtungen
  • soziale Einrichtungen
  • Bibliotheken, Museen und Kulturzentren
  • Sportstätten
  • Spielplätze und abgegrenzte Kinderbereiche

Maßgeblich wäre der Abstand zum jeweiligen Zugang, nicht die gesamte Grundstücksgrenze.

  • Vapes und Shishas werden Zigaretten gleichgestellt

Die Reform betrifft nicht nur klassische Tabakzigaretten. E-Zigaretten mit und ohne Nikotin, Tabakerhitzer, pflanzliche Rauchprodukte und

Shishas sollen in den rauchfreien Bereichen denselben Einschränkungen unterliegen. Wo das Rauchen verboten ist, dürfte damit auch

nicht mehr gedampft werden. Nikotinbeutel sollen nach der derzeit veröffentlichten Fassung nicht unter alle räumlichen Nutzungsverbote

fallen; ihr Konsum durch Minderjährige soll jedoch untersagt werden. Die Werbung und Verkaufsförderung für Vapes und verwandte Produkte

soll ebenfalls deutlich eingeschränkt werden. Ihr Verkauf soll auf spezialisierte Geschäfte begrenzt werden, die keine von außen sichtbare

Werbung für diese Produkte zeigen dürfen.

  • Minderjährige dürfen nicht mehr rauchen oder dampfen

Bislang verbietet das spanische Gesetz vor allem den Verkauf und die Abgabe von Tabak an Personen unter 18 Jahren. Der neue Entwurf

untersagt erstmals ausdrücklich auch den Konsum durch Minderjährige. Das betrifft neben klassischen Zigaretten auch elektronische

Zigaretten und weitere tabak- oder nikotinbezogene Produkte. Die konkreten Sanktionen können sich während des parlamentarischen

Verfahrens noch ändern.

Noch gelten die bisherigen Regeln

Der Beschluss des Ministerrats bedeutet nicht, dass die neuen Verbote bereits gelten. Der Entwurf muss zunächst im spanischen Parlament

beraten werden. Abgeordnete und Fraktionen können Änderungen beantragen, einzelne Bestimmungen abschwächen, verschärfen oder streichen.

Erst nach der endgültigen Zustimmung von Kongress und Senat sowie der Veröffentlichung im spanischen Staatsanzeiger BOE wird die Reform

verbindlich. Bis dahin bleibt es bei der bisherigen Rechtslage: Auf ordnungsgemäß offenen Terrassen darf grundsätzlich weiter geraucht werden,

sofern keine kommunale Regelung oder Entscheidung des Betreibers entgegensteht. Der im Jahr 2025 veröffentlichte Vorentwurf sah ein Inkrafttreten

20 Tage nach der Veröffentlichung im BOE vor. Ob diese Frist im endgültigen Gesetz unverändert bleibt, steht erst nach Abschluss des parlamentarischen

Verfahrens fest.

Was die Reform an der Costa Blanca praktisch bedeutet

Die geplanten Verbote würden in ganz Spanien als gesetzlicher Mindeststandard gelten. Die Generalitat Valenciana und die Gemeinden könnten

diesen Schutz voraussichtlich durch zusätzliche rauchfreie Bereiche ergänzen, die staatlichen Vorgaben jedoch nicht lockern.

Für Rathäuser, Betreiber und Eigentümergemeinschaften dürfte die Reform vor allem organisatorische Folgen haben: Beschilderungen müssten angepasst,

Aschenbecher entfernt und Haus- oder Nutzungsordnungen überprüft werden. Wie intensiv kontrolliert wird und welche Behörden zuständig sind, hängt

vom jeweiligen Bereich und den späteren Ausführungsbestimmungen ab.

Für den Moment ändert sich an Terrassen, Stränden und Poolanlagen noch nichts. Entscheidend ist die endgültige Fassung, die nach den parlamentarischen

Beratungen im BOE veröffentlicht wird.

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