
Rücktritt Mazón – Valencia vor politischem Neustart 2025
Rücktritt Mazón – Valencia vor politischem Neustart 2025 Nach dem Rücktritt von Carlos Mazón steckt die Comunidad Valenciana in einer

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Nach dem schweren Eisenbahnunglück auf dem spanischen Festland ist die Zahl der Todesopfer auf 39 gestiegen. Bei der Entgleisung zweier Hochgeschwindigkeitszüge nahe der Gemeinde Adamuz in der Provinz Córdoba wurden zudem mehr als 150 Menschen verletzt, mehrere davon lebensgefährlich. Das bestätigten spanische Behörden am Montag.
Der Unfall ereignete sich am Sonntagabend gegen 19.45 Uhr auf einer zentralen Nord-Süd-Achse des spanischen Hochgeschwindigkeitsnetzes. Ein Zug des privaten Betreibers Iryo, unterwegs von Málaga nach Madrid-Puerta de Atocha, entgleiste im Bereich einer Weichenanlage kurz vor der Einfahrt in die Station Adamuz. Infolge dessen geriet der Zug auf das Nachbargleis, wo sich ein weiterer Hochgeschwindigkeitszug mit Ziel Huelva befand. Auch dieser Zug entgleiste.
Zentrale Verkehrsverbindung betroffen
Der Unfall hat unmittelbare Auswirkungen auf den Hochgeschwindigkeitsverkehr zwischen Madrid und Andalusien. Der Infrastrukturbetreiber Adif setzte die Verbindungen in Richtung Córdoba, Sevilla, Málaga und Huelva vorübergehend aus. Für Reisende aus anderen Regionen Spaniens – darunter auch von der Costa Blanca mit Anschluss über Madrid – kommt es seitdem zu erheblichen Einschränkungen und Umleitungen.
Rettungseinsatz und medizinische Versorgung
Unmittelbar nach dem Unglück wurde ein groß angelegter Rettungseinsatz ausgelöst. Mehrere mobile Intensivstationen, Rettungswagen und logistische Einheiten waren im Einsatz. In einem technischen Gebäude von Adif wurde ein medizinischer Einsatzstützpunkt eingerichtet, in dem Verletzte gesichtet, stabilisiert und auf umliegende Krankenhäuser verteilt wurden.
Zur Unterstützung der zivilen Einsatzkräfte entsandte die Unidad Militar de Emergencias rund 40 Soldaten sowie schweres Gerät an die Unfallstelle. Mehrere Krankenhäuser in Andalusien und angrenzenden Regionen hielten zusätzliche Kapazitäten bereit.
Ursachenklärung läuft
Der Präsident der Junta de Andalucía, Juanma Moreno, erklärte, dass die staatliche Kommission zur Untersuchung von Eisenbahnunfällen die Ermittlungen übernommen habe. Die Identifizierung der Todesopfer wird zentral über das Institut für Rechtsmedizin in Córdoba koordiniert. Die Bergungsarbeiten dauern an und gestalten sich aufgrund der massiven Beschädigungen der Züge schwierig.
Für Montag kündigte Verkehrsminister Óscar Puente einen Besuch an der Unglücksstelle an.
Reaktionen auf nationaler Ebene
Ministerpräsident Pedro Sánchez äußerte sich betroffen und sicherte den Angehörigen der Opfer Unterstützung zu. Mehrere politische Termine auf nationaler und regionaler Ebene wurden abgesagt. Auch die andalusische Landesregierung setzte ihre institutionelle Agenda vorübergehend aus.
Die Ermittlungen zur genauen Ursache des Unfalls dauern an. Weitere offizielle Informationen werden im Laufe der kommenden Tage erwartet.

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