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Der spanische Gesundheitskonzern Ribera hat die Übernahme der privaten HCB-Gruppe abgeschlossen. Betroffen sind die Krankenhäuser in Dénia und Benidorm sowie medizinische Zentren in Calp, Moraira und Albir. Für Patienten soll die Versorgung während der schrittweisen Integration weiterlaufen.
Die Übernahme ist abgeschlossen: Seit dem 6. Oktober 2026 gehört die HCB-Gruppe zum spanischen Gesundheitsunternehmen Ribera. Zuvor hatte die nationale Wettbewerbsbehörde CNMC die Transaktion am 21. September unter Auflagen genehmigt.
Für die Costa Blanca ist das ein bedeutender Wechsel in der privaten Gesundheitsversorgung. HCB ist seit rund 40 Jahren in der Region tätig und betreibt Einrichtungen, die insbesondere auch von internationalen Residenten genutzt werden.
Zur übernommenen Gruppe gehören zwei Krankenhäuser, drei medizinische Zentren und zwei Einrichtungen für bildgebende Diagnostik:
Insgesamt wechseln mehr als 650 Beschäftigte in den Konzernverbund von Ribera.
Ribera kündigt eine schrittweise Integration an. Nach Angaben des Unternehmens soll die Kontinuität der medizinischen Versorgung dabei gewährleistet bleiben.
Konkrete Änderungen bei Terminvereinbarungen, bestehenden Versicherungsverträgen, behandelnden Ärzten oder Abrechnungsverfahren wurden in der Übernahmemitteilung nicht angekündigt.
Das bedeutet allerdings nicht, dass sämtliche Abläufe dauerhaft unverändert bleiben. Welche organisatorischen Anpassungen mit der Integration verbunden sein werden, ist bislang nicht im Detail bekannt.
Patienten mit laufenden Behandlungen oder bereits vereinbarten Terminen sollten sich bei Fragen weiterhin direkt an ihre jeweilige HCB-Einrichtung wenden.
Besonders bei privaten Krankenversicherungen empfiehlt es sich, vor einer neuen Behandlung zu prüfen, ob die gewünschte Leistung und der behandelnde Arzt weiterhin über den eigenen Tarif abgedeckt sind.
Die spanische Wettbewerbsbehörde Comisión Nacional de los Mercados y la Competencia (CNMC) genehmigte den Erwerb am 21. September 2026 in der ersten Prüfphase mit Verpflichtungszusagen.
Die Genehmigung erfolgte somit nicht vorbehaltlos. Die konkreten Wettbewerbsauflagen sind von den angekündigten betrieblichen Integrationsmaßnahmen zu unterscheiden.
Ribera bezeichnet die Transaktion als seine bislang größte Investition im Bereich der privaten Gesundheitsversorgung.
Mit der Übernahme erweitert Ribera ein bereits bestehendes Versorgungsnetz.
Der Konzern betreibt unter anderem das öffentlich finanzierte Hospital Universitario del Vinalopó in Elche und medizinische Einrichtungen in Ciudad Quesada sowie weitere Gesundheitszentren in der Comunitat Valenciana.
Neu hinzu kommt mit HCB insbesondere eine stärkere Präsenz in der Marina Alta und Marina Baixa.
Für Patienten an der Costa Blanca ist vor allem entscheidend, wie die Integration im Alltag umgesetzt wird. Angaben zu möglichen Änderungen bei der Versicherungsabrechnung, zu digitalen Patientenportalen oder zu organisatorischen Zuständigkeiten stehen bislang noch aus.
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